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TelefonSeelsorge
Cottbus

„Wir wünschen eine gute Nacht!“

TelefonSeelsorge Cottbus präsentiert sich bei der
Nacht der kreativen Köpfe

Am 15. Oktober 2011 von 19 bis 24 Uhr öffneten 20 Veranstaltungsorte ihre Pforten für Mitmach – Aktionen, Ausstellungen, Workshops und vieles mehr. Die 5. Nacht der kreativen Köpfe stand unter dem Motto „Wirtschaft und Ehrenamt“. Ausgewählte Unternehmen und Institutionen entführten in ihre Wissenswelten und gestatteten einen Blick hinter die Kulissen.

Auch die TelefonSeelsorge Cottbus war mit einer Hörstation und einem Infostand dabei. Für die Besucher hieß es „Schweige und Höre“. Zu hören waren Musikstücke und Gedichte, die ein Gefühl für die Gesprächsatmosphäre eines Telefondienstes vermitteln sollten. Ein aufgezeichnetes Interview mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin und persönliche Gespräche ergänzten die Eindrücke und gaben Einblick in die Arbeit der TelefonSeelsorge Cottbus.

Dieser Abend bescherte uns großes Besucherinteresse in einer lebendigen Gesprächsatmosphäre.
  

Fotos: Anika Kuschka

 

„Angst essen Seele auf“

Tag der TelefonSeelsorge Berlin – Brandenburg 2011

Am 29. Oktober 2011 fand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck und des regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit der „Tag der TelefonSeelsorge Berlin - Brandenburg“ zum Thema Angst statt.

Angst gehört zu einem der grundlegenden Themen in den Gesprächen der TelefonSeelsorge. Die Auslöser dieser Gefühle, die Anruferinnen und Anrufer zum Hörer greifen lassen, sind vielfältig und spiegeln das gesamte Spektrum sozialer und gesellschaftlicher Probleme in Deutschland wieder.

Der Tag begann mit einem Gottesdienst, den Superintendentin Ulrike Menzel ausschließlich  für die Ehrenamtlichen der TelefonSeelsorge hielt. Sie bezog sich dabei auf die Bibelworte „Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind“ und „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“. Musikalisch begleitet wurde sie von Kirchenmusikdirektor Wilfried Wilke.

Kern des diesjährigen „Tag der TelefonSeelsorge Berlin-Brandenburg“ war die Fachtagung zum Thema „Angst essen Seele auf“ mit verschiedenen namhaften Referenten der Region. Dr. Ulrich Paetzold, Professor an der Hochschule Lausitz, näherte sich dem Thema mit der Frage „Leben wir in einer Angstgesellschaft?“ Frau Dr. Ursula Strzodka, unterstützend  in der Opferberatungsstelle Cottbus tätig, referierte über ihre Erfahrungen mit Opfern von Gewalttaten unter dem Titel „Trauma und Angst“. Der Berliner Psychologe Edouard Marry bezog sich in seinem Vortrag „Angst essen Seele auf“ auf den gleichnamigen Film Fassbinders. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde sowohl das Thema Angst als auch der gesellschaftliche Beitrag der TelefonSeelsorge thematisiert. Ehrenamtliche, Referenten und interessierte Cottbuser Bürger nutzten die Tagungspausen zum lebhaften Austausch.  

Der Tag fand mit einem Benefizkonzert im Konservatorium Cottbus einen harmonischen und feierlichen Abschluss. Das Interesse von Politik, Medien und Öffentlichkeit unterstrich die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit in der TelefonSeelsorge.

Fotos: Arwed Obst

 

Ehrenamtliches Engagement in der Telefonseelsorge Cottbus
Meine Motivation

Mein Leben als Telefonseelsorgerin begann mit einem Umzug und der Suche nach einer neuen Aufgabe.

Ich hatte eine Menge Ideen und Ehrenämter gibt es an jeder Ecke. Bei der Telefonseelsorge hat mich besonders angesprochen, dass mein Mitwirken den Organisatoren sogar eine spezielle Ausbildung wert ist. Diese hatte ich mir allerdings ganz anders vorgestellt. Eher naturwissenschaftlich geprägt, war mir schon das Vokabular in der Auswahltagung fremd. Ich bin beinahe in Panik geraten, weil mir die Fragen so unverständlich waren, aber offenbar habe ich die Kriterien erfüllt.

In der Ausbildung wurde viel Gewicht auf das Wahrnehmen eigener und fremder Gefühle gelegt. Selbsterfahrung war bis dahin in meiner Vorstellung gleichbedeutend mit Selbstmitleid und Gejammer. Ich hatte eine Ausbildung zur Beraterin erwartet und habe stattdessen erfahren, was Seelsorge ist. Beraten können andere viel besser, sie müssen dazu ja auch wirklich in ihren jeweiligen Spezialgebieten auf dem Laufenden bleiben.

Seelsorge, das habe ich in der Ausbildung gelernt, ist etwas ganz anderes. Hören, mehr als mit den angewachsenen Ohren, hören, was hinter dem Gesagten steht, spüren, fantasieren, was jetzt gut tun könnte, Raum geben, damit ein Gedankengang sich entwickelt, sozusagen eine Rankhilfe für ein sprießendes Pflänzchen bieten. Oder auch den Schmerz des anderen mit aushalten in dem Bewusstsein, durch Zuhören begleiten zu können.

Quelle: www.woche-fuer-das-leben.de

 

   

Bank im Bistum Essen

Termine


7. Benefizkonzert
TelefonSeelsorge Potsdam

10.05.2012
Friedenskirche Potsdam

 

Informationsabend der TelefonSeelsorge Cottbus
24.05.2012

 

Träger der TelefonSeelsorge
Berlin-Brandenburg
Erzbistum Berlin
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
Evangelische Kirche

 

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